07. Legacy 04/2006 MAIN MACHINE "Manic Love" MCD
Dass manche alte Hasen tatsächlich mit der Begrifflichkeit Old School, die ich hier durchaus heraushöre, bis Nu Rock in ihrem Infoblatt zu werben versuchen? Welcher ernst zu nehmende Metaller will denn bei Old School wirklich neuartige Einflüsse der ganzen Kinderbands hören?
Ich finde viel geiler, dass man die Standard-Rock'n'Roll-Besetzung aus vier Mann mit Judas Priest oder ähnlichen Szenegrößen vergleichen kann. Tatsächlich ist aber auch nicht von anderen Rezensenten und der Band selbst übertrieben worden, dass auch andere Einflüsse hier zum Einsatz kommen. So bedient sich beispielsweise 'Protecting Hands' eines gewissen Power Metal-Härtegrads, zumindest von den Gitarren her, der an Pantera erinnert, oder 'Come To Daddy' hat auch mal solche modernen Nu Metal-Stakkato-Riffs wie die Schweizer Kultformation Gurd. Insgesamt weiß das Quartett aus Leipzig aber, was es macht, und die einzelnen Bandmitglieder scheinen auch in anderen Bands tätig gewesen oder noch aktiv zu sein. Die Produktion haut mich für ein Demo schlichtweg um, und MAIN MACHINE beweisen, dass es im Underground mal wieder wesentlich mehr zu finden gibt als die Scheiße, die uns einige Plattenfirmen Monat für Monat zukommen lassen. Dabei klingt natürlich - jedoch selten - die Bassdrum durch das Triggern etwas sehr künstlich, aber ich will nicht kleinlich sein. Mit 'Crack Brained Sucker' gibt's dann noch eine gelungene Midtempo-Nummer mit einem schönen Akustik-Intro. Bereits 2004 gab es eine Veröffentlichung mit dem Titel 'It Will Never Die', die mir leider nicht bekannt war, aber man kann bei diesem Fünf-Track-Mini-Album wirklich nichts falsch machen und sollte sich das Teil direkt über band@mainmachine.de bestellen. Fans von traditionellem Metal werden wissen, was auf sie zukommt. (DI)
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02. Bloodchamber.de "Manic Love": Eigenproduktion 2006
Hach, das waren doch noch Zeiten, als man Musik so schön in Schubladen einordnen konnte. Aber Main Machine passen in
keine Schublade. Kaum habe ich sie in einer drinne, tja, dann hüpfen sie schon wieder in ganz anderen Gefilden herum und
ich darf nach einer neuen Schublade suchen. In der Beschreibung steht "straighter Heavy Metal von Old School bis New Rock".
Ok!
Die Musik von Main Machine ist eine Melange aus typischen Metal Riffs, Uff-da-uff-da Rhythmen, Brüllgesang und
Cleangesang. Hach, eigentlich findet sich nahezu alles wieder. Soll heißen, es ist für alle etwas dabei.
Kein Fleisch, kein Fisch - eher ein Flisch! Aber, um es kurz zu machen, die Sache fühlt sich rund an und kommt dank
einer sehr gelungenen Produktion einfach nur dicke aus den Boxen. Mir macht es echt Spaß, durch diesen Gemüsegarten zu
stolpern. Und noch dazu bleibt einem das Gemüse am Schuh, ich meine, das Riffing im Ohr kleben.
Wer also keine Probleme damit hat, dass er sich hier auf stilistisch dünnes Eis begiebt, der sollte Main Machine
unbedingt anchecken. Es bleibt allerdings ein kleines Problem vorhanden, welches die Jungs in ihrer Info schon
erwähnt haben: Alles leider viel zu kurz. Also, Album please... [mf]
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01. Powermetal.de "Manic Love": Eigenproduktion 2006
Wenn im Osten ein Metal-Subgenre Hochkonjunktur hat, dann ist das sicherlich der Death Metal, aber es gibt auch
aufstrebende Bands anderer Couleur, wie z.B. MAIN MACHINE aus Leipzig. Der Viererpack macht flotten Powerthrash, den
man jetzt auf einer EP mit fünf Stücken verewigt hat.
Die Songs auf "Manic Love" kommen über weite Strecken schön trei- bend und stampfend daher und sind sehr gradlinig gehalten.
Das ist beileibe nichts Schlechtes, da die Riffs im hier vorliegenden Fall prägnant genug sind, um die Spannung aufrecht
zu erhalten. Ein paar Midtempo-Passagen lockern das Ganze zudem auf. Die fünf enthaltenen Stücke funktionieren somit alle
nach einem ähnlichen Strickmuster und das heißt: Rifforientiertes und knackiges Zuwerkegehen in einer Mach- art, die man
mit "frisch von der Leber weg" adäquat beschreiben kön- nte.
Besonders empfehlenswert sind der ungestüme Opener und Titeltrack 'Manic Love' sowie das melodische und mit über sieben
Minuten Länge sogar ein wenig ausladende 'Crack Brained Sucker'. Der Rest fällt dem gegenüber qualitativ zwar ein wenig
ab, pumpt aber nichtsdestowe- niger immer noch ordentlichen Stoff in die Lauscher. Nur der relativ melodische Gesang
(Fronter Petri ist übrigens auch die Stimme der eher progressiven FACTORY OF ART) könnte durchaus noch eine Spur
kraftvoller sein, das würde besser zu dem thrashigen Charakter der Songs passen. Ansonsten gibt es nichts zu beanstanden,
da die Songs schnörkellos auf den Punkt kommen, ohne dabei eintönig zu sein. Well done!
Anspieltipps: Manic Love, Crack Brained Sucker
Stephan Voigtländer [19.04.2006]
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01. "It Will Never Die" Eigenproduktion 2004
Es ist unmöglich, die Musik, die von MAIN MACHINE auf ihrem ersten "Demo" (dazu gleich mehr) "It Will Never Die"
zelebriert wird, zu be- schreiben, ohne das vielzitierte Phrasenschwein zumindest imaginär zu füttern. Sicher, die Floskel:
"Paßt in keine Schublade." findet heutzutage nur allzuoft Verwendung, doch selten drängt sie sich dermaßen auf, wie das
hier der Fall ist. Und noch seltener wirken Produktionen trotz Stil- vielfalt so homogen und aus einem Guß, wie sie das
Leipziger Quartett auf dieser CD verewigt hat. Das liegt zu einem nicht unbeträchtlichen Teil an der bis ins letzte
Detail durchdacht wirkenden Songreihenfolge und natürlich auch an der Qualität der neun Songs an sich.
Beginnend mit dem sehr traditionell gehaltenen "Run Away" wird der Gesamtsound Stück für Stück um Nuancen erweitert und
mit modernen Elementen verknüpft, was schließlich in dem epischen und beein- druckenden "Discover" gipfelt. Dazwischen gibt
es viel zu entdecken. Prog-, Thrash-, Death- und Power-Metal Anleihen sind ebenso vertreten wie Pop- und
Nu-Metal-Einflüsse, doch stets auf eine Art und Weise interpretiert, die sofort die Handschrift von MAIN MACHINE erkennen
läßt. Der geneigte Hörer hat jederzeit den Eindruck, daß die Band genau weiß, was sie da tut und was sie will.
Auch handwerklich lassen die vier Musikanten keine Wünsche offen, jeder Ton sitzt an der richtigen Stelle, jedes einzelne
Instrument glänzt mit Rafinesse und Können, ohne dabei den Nachvollziehbarkeitsfaktor außer acht zu lassen. Oder anders
ausgedrückt: Metal-Puristen und Headbanger werden gleichermaßen bedient. Das I-Tüpfelchen bildet schließlich der sehr
variable und überzeugende Gesang, von dessen Kraft und Vielfalt sich so mancher "moderne" Metal-Shouter mal eine dicke
Scheibe abschneiden sollte!
Nichts, aber auch gar nichts an dieser Scheiblette gibt Anlaß zur Kritik, noch nicht einmal der Sound, der so ausgewogen
und druckvoll daher- kommt, daß die Bezeichnung "Demo" dafür ein pures Understatement darstellt.
Fazit: Das Hörerlebnis dieses Kleinods gleicht einer rasanten Rutsch- partie. Man kommt oben in Fahrt und rast mit stetig
steigender Ge- schwindigkeit vergnüglich ins Ziel. Und ist man unten angekommen, gibt es nur einen Weg: Wieder rauf und
das Ganze nochmal von vorn ...
[Knechtel Family]
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01. Powermetal.de Volbeat, Waxy, Main Machine
14.09.2007, Leipzig, Hellraiser
An diesem Abend herrscht anfängliche Leere vor der Bühne im Leipziger Hellraiser, und das, obwohl es bereits gegen 21 Uhr ist. Drei in die Jahre gekommene Männer, die sich entweder über Glatzen- oder Bauchansätze beklagen können, betreten die Bühne. Es sind zwei Gitarristen und der Sänger von MAIN MACHINE. Passend zu ihrem Namen trägt der Sänger der Leipziger Band, Petri, ein MACHINE HEAD-Shirt. Sich selbst bezeichnen MAIN MACHINE als "straighte Heavy-Rockband mit klassischer Rockbesetzung (Drums/Bass/Git/Voc) und musikalischen Einflüssen von Oldschool bis Nu Rock". Das zeigen die Jungs aber auch auf der Bühne: Petri vertont mit seiner tiefen und männlichen Stimme Lieder wie 'Without You' vom aktuellen Album "Manic Love" oder 'Run Away' vom 2004 erschienenen Album "It Will Never Die". Gepaart wird sein klarer Gesang mit harten Drummparts, die bis in die Magengegend vordringen. Es vermittelt ein tolles Konzertfeeling, obwohl die Musik an diesem Abend generell ein wenig zu laut erscheint. Aber echte Rocker und Metalheads mögen es nun einmal laut und am besten dazu noch ein gutes, kühles Bier. Währenddessen kann die Show auf der Bühne genossen werden. Sänger Petri unterstreicht seine Songs stark durch seine Mimik, auch wenn er dabei manchmal angestrengt aussieht. Für seine Anstrengungen fordert er aber auch Applaus, den er bereitwillig von dem noch immer recht magerem Publikum bekommt. Zum Ende hin wird noch der Titelsong vom "Manic Love"-Album gespielt. Noch ein letztes Mal rocken MAIN MACHINE in einem schnellen Rhythmus. Doch leider müssen sich die Leipziger dann verabschieden und die Bühne für WAXY und den Headliner des heutigen Abends, VOLBEAT, räumen. [Franziska Böhl]
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02. Bloodchamber.de Volbeat, Waxy und Main Machine
Leipzig, Hellraiser - 14.09.2007
Punkt 20 Uhr öffnet der Hellraiser-Club seine Tore und lässt flugs alle Gäste in den großen Saal herein, der sich ebenso geschwind füllt. Da sieht man, wie beliebt VOLBEAT sind. Sogar aus Berlin und Bayern strömen die Fans herbei, um einen abwechslungsreichen Kulturabend erleben zu können.
'Eine Panne hier, eine Panne da. Wozu ist die Supportband da?' So umschreibt es der Frontmann der Leipziger Band MAIN MACHINE , der während der ersten beiden Songs mit dem kaputten Mikro kämpft. Da ist beim Publikum auch die Skepsis groß, ob das Gemisch aus Hardrock, NWOBHM, Grunts & Screams wirklich so trve ist. Natürlich sind die simplen Hardrocksongs packend genug, um wenig später dem klatschfaulen Publikum doch noch ein enthusiastisches 'Yeah!' abzuringen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Band im letzten Drittel härtere Songs auspackt und der Sänger ordentlich Stimmung macht. Habe ich irgendwo ein 'Stone-Sour'-Shirt gesehen? ... [dt]
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03. medienkonverter.de Volbeat, Waxy, Main Machine
14.09.07 Leipzig, Hellraiser
Kurz vor neun beginnen die Lokalmatadoren aus Leipzig, Main Machine. Die Band überrascht mich gleich mal zu Beginn mit einem fetten Sound, welcher den progressiven Power-Thrash hervorragend rüberbringen vermag. Lediglich das Mikro will noch nicht so recht und versagt ein ums andere mal seinen Dienst. Das Publikum nimmt Songs Marke „Hate Song“ („nehmt es nicht persönlich“) oder „Without you“ wohlwollend entgegen und wippt zum Biere fein mit. Bei den hammerharten Double-Bass-Granaten kann da auch schon mal was überschwappen – gut festhalten ist also angesagt. Bei „Run away“ erblickt der aufmerksame Beobachter sogar den ersten eifrigen Moshdancer, welcher aber nicht lange den einsamen Tanz vollführen muss – nach nur wenigen Sekunden verdoppelt sich die Anzahl. Was für eine Quote? Also nix „Run away”, sondern rankommen war das Motto, dem sich aber nicht alle anschließen wollen - man steht halt gut am Biertresen. Irgendwann war dann Schluss, Main Machine verabschieden sich nach einer prima Konzert-Eröffnung bei den Anwesenden und machen die Bühne frei für Waxy. (Enrico)
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01. Powermetal.de Heavy Metal Nix Im Scheddel...? (Nr.61)
21.01.2006, Leipzig, Kulturbundhaus
... Die einzige Band,mit eigenem Material waren MAIN MACHINE, die zum zweiten Mal beim Scheddel aufspielten. Sie legten
mit ihrem klas- sischen, kraftvollen Heavy Metal gleich ordentlich los und erinnerten mich damit leicht an JUDAS PRIEST.
Die Gitarren waren knackig, die Riffs prägnant und der Gesang kraftvoll.
... das Material war grundsolide, und musikalisch eine ordentliche handwerkliche Darbietung ...
Gegenüber dem letzten Auftritt vor zwei Jahren präsentierte sich die Band auch etwas gereifter und so gaben sie einen
guten Opener ab...
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01. Powermetal.de Heavy Metal Nix Im Scheddel...? (Nr.39)
27.12.2003, Leipzig, Kulturbundhaus
... Den Anfang machten zunächst die Jungs von MAIN MACHINE, die kraftvollen und stampfenden Power Metal zum Besten gaben.
An ihren Instrumenten waren sie wirklich gut und die zum Großteil ziemlich melodischen Songs liefen auch gut rein. ...
eine ordentliche Vorstellung von MAIN MACHINE, die einen schon mal in Stimmung für die folgenden Bands brachte. ...
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